Bundeskriminalamt (BKA)

Stellenangebot: eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für ein Projekt, befristet für die Dauer von 3 Jahren (BKA-IZ33-2018)

Die Abteilung Internationale Koordinierung, Bildungs- und Forschungszentrum des Bundeskriminalamtes sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für den Dienstort Wiesbaden eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für ein Projekt.

Der Arbeitsplatz ist für die Dauer von 3 Jahren befristet.

Der Arbeitsplatz ist nach Entgeltgruppe 13 TV EntgO Bund (Tarifvertrag über die Entgeltordnung des Bundes) bewertet. Die Eingruppierung erfolgt nach den tariflichen Bestimmungen des TV EntgO Bund und den vorliegenden persönlichen Voraussetzungen.

Bewerbungsfrist 2. Mai 2018
Arbeitsbeginn zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Arbeitsort Wiesbaden
Arbeitszeit Vollzeit

Ihre Aufgaben

  • Planung, Durchführung und Management eines kriminalstatistisch-kriminologischen Forschungsprojektes im Bereich der Kriminalgeografie
  • Durchführung von Auswertungsprojekten zur Kriminalitätsentwicklung und aktueller Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Kriminalgeografie
  • Beobachtung und Bewertung aktueller wissenschaftlicher und polizeilicher Aktivitäten im Bereich "Softwarebasierter raumbezogener Prognosemethoden (Predictive Policing)"
  • Mitarbeit bei kriminalstatistisch-kriminologischen Auswertungen und Analysen auf der Basis der Polizeilichen Kriminalstatistik und den Erkenntnissen der Dunkelfeldforschung
  • Beobachtung nationaler und internationaler Aktivitäten und Entwicklungen im Bereich geografischer Kriminalitätsanalysen sowie der Anwendung von Algorithmen im Rahmen von GIS-Anwendungen (z.B. Predictive Policing)
  • Erstellung von komplexen Berichten zur Dokumentation der Forschungsergebnisse
  • Wahrnehmung von Berichts- und Auskunftspflichten gegenüber unterschiedlichen Adressaten

Ihre Qualifikation

  • Abgeschlossenes universitäres Hochschulstudium (Diplom, Magister oder Master) der Soziologie, Psychologie, Geografie oder Rechtswissenschaften mit kriminalwissenschaftlichem Schwerpunkt
  • Fundierte Methodenkenntnisse der empirischen Sozialforschung und statistischer Verfahren, insbesondere quantitativer Methoden der Datenanalyse
  • Sicherer Umgang mit Softwareapplikationen zur Datenanalyse und -präsentation auf dem Gebiet der Kriminalgeografie
  • Gute Kenntnisse im Bereich kriminologischer bzw. sozialwissenschaftlicher Theorien und Forschungsprojekte, insbesondere der Theorien abweichenden sozialen Verhaltens
  • Gute Englischkenntnisse, ein Nachweis gemäß des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (Niveau B1) ist wünschenswert
  • Kenntnisse der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS)
  • Erfahrungen mit der Durchführung empirischer kriminologischer Forschungsprojekte, möglichst im Bereich Kriminalgeografie
  • Sehr gute schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • Ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Fähigkeit, komplexe sozialwissenschaftliche Sachverhalte anschaulich zu vermitteln und Forschungsergebnisse schriftlich auszuarbeiten

Wir bieten Ihnen

  • Ein vielfältiges nationales und internationales Aufgabenspektrum mit eigener Verantwortung
  • Aufgabenbezogene Aus- und Fortbildung

Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann übersenden Sie uns bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Geburtsurkunde, ein polizeiliches Führungszeugnis, Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife, Nachweis über Diplom-, Master oder Magister-Abschluss mit Prüfungsergebnis, ggf. weitere Nachweise über Fortbildungen, etc.) unter Angabe der Kennziffer an folgende Anschrift:

Bundeskriminalamt
Referat ZV 11-11
Kennziffer: BKA-IZ 33-2018
65173 Wiesbaden

Darüber hinaus benötigen wir von Ihnen auch die Personalbögen I + II sowie die Erklärung zur Zutrittskontrolle beim BKA ausgefüllt und unterschrieben. Bitte fügen Sie diese Dokumente ebenfalls Ihrer Bewerbung an.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen ohne Mappen oder dergleichen ein und Dokumente nur als Kopien, da die Unterlagen nicht zurückgesandt werden können. Die Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwendet und nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen vernichtet.

Bitte beachten Sie, dass Ihre Bewerbung nur dann berücksichtigt werden kann, wenn uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 02.05.2018 (Eingang beim Bundeskriminalamt) vorliegen.

Für Fragen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Personalgewinnung des Bundeskriminalamtes unter der Telefonnummer 0611 55-16097 oder ZV11-Tarifgewinnung@bka.bund.de gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen über das Bundeskriminalamt finden Sie unter www.bka.de.

Besondere Hinweise

Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.

Das Bundeskriminalamt fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und ist deshalb besonders an Bewerbungen von Frauen interessiert, um deren Anteil auch in Bereichen, in denen sie noch gering vertreten sind, zu steigern.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Das Bundeskriminalamt unterstützt auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeitgestaltung im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten.

Nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz ist vor einer Einstellung für den vorgesehenen Einsatz gegebenenfalls eine Sicherheitsüberprüfung durchzuführen.