Bundeskriminalamt (BKA)

Wichtige Mitteilung

Der Schutz personenbezogener Daten ist dem BKA ein wichtiges Anliegen. Daher werden auf dieser Website Nutzungsdaten nur in anonymisierter Form zu Optimierungszwecken gesammelt und gespeichert. Weitere Hinweise erhalten Sie hier. Da­ten­schutz

Zuletzt Aktualisiert

Auflistung aller Inhalte, die entweder aktualisiert oder neu erstellt wurden.

Bewerbungsfrist: 12. Januar 2018
Arbeitsbeginn: schnellstmöglich
Arbeitsort: Wiesbaden
Arbeitszeit: Vollzeit
Kennziffer: HSBund2018

An der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (HS Bund) – Fachbereich Kriminalpolizei – ist schnellstmöglich am Dienstort Wiesbaden die Stelle einer/eines Hauptamtlich Lehrenden auf Zeit im Lehrbereich Rechtswissenschaften gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 4 Grundordnung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (GO-HS Bund) zu besetzen.

Die Dienstposten sind nach Bes.Gr. A13/14 BBesG bewertet. Das Beamtenverhältnis ist unbefristet. Die Bestellung als Hauptamtlich Lehrende/r am Fachbereich Kriminalpolizei der HS Bund erfolgt zunächst für sechs Jahre.



Ihr Aufgabengebiet

  • Lehrtätigkeit und Mitwirkung an den Prüfungen im Lehrgebiet Rechtswissenschaften im Bachelorstudiengang "Kriminalvollzugsdienst im Bundeskriminalamt" und im Masterstudiengang "Öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement" (erstes Studienjahr),

    insbesondere in den Themengebieten:

    • Rechtsgrundlagen der polizeilichen Maßnahmen im Bereich der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung, einschließlich der verfassungsrechtlichen Grundlagen und Bezüge
    • Rechtsgrundlagen der polizeilichen Datenverarbeitung
    • Polizeiorganisationsrecht, einschließlich der staatsorganisatorischen Grundlagen
    • Rechtsgrundlagen der nationalen, europäischen und internationalen Zusammenarbeit der Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden
  • Mitarbeit in Hochschulgremien
  • Anwendungsbezogene Forschung

Der Fachbereich Kriminalpolizei der HS Bund misst der intensiven Betreuung der Studierenden einen hohen Stellenwert zu und erwartet deshalb von den Lehrenden eine ausgeprägte Präsenz an der Hochschule. Zudem legt der Fachbereich großen Wert auf nationale und internationale Kontakte und Kooperationen.


Ihre Qualifikation

gemäß § 19 Abs. 4 GO-HS Bund

  • Erste und Zweite Juristische Staatsprüfung (Befähigung zum Richteramt) mit mindestens befriedigenden Examensnoten
  • Eine den Aufgaben der Hochschule entsprechende fünfjährige Berufserfahrung
  • Eine den Aufgaben der Hochschule entsprechende Befähigung zu wissenschaftlich-methodischer Arbeit (Promotion oder Veröffentlichung von mindestens zwei Aufsätzen in anerkannten Fachzeitschriften)
  • Die erforderlichen pädagogischen Fähigkeiten


Ihre einschlägigen Erfahrungen können sich beziehen auf:

  • Grund- und Menschenrechte
  • Staatsorganisation, insbesondere föderale Kompetenzverteilung
  • Polizei- und Ordnungsrecht/Verwaltungsrecht
  • Strafprozessrecht
  • Datenschutzrecht
  • Europarecht, insbesondere Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts
  • Internationale Rechtshilfe in strafrechtlichen Angelegenheiten
  • Polizeirelevante Gebiete des Völkerrechts


Auswahl / Bestellungsverfahren

Die Auswahl erfolgt durch den Fachbereich Kriminalpolizei der HS Bund. Das Bestellungsverfahren richtet sich nach den hochschulrechtlichen Vorgaben (§ 19 Abs. 6 GO-HS Bund). Beschäftigungsbehörde ist das Bundeskriminalamt; insoweit erfolgt die Auswahl im Einvernehmen mit dem Bundeskriminalamt.

Von den Bewerberinnen und Bewerbern wird ein Lehrgespräch gefordert.

Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.

Das Bundeskriminalamt fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und ist deshalb besonders an Bewerbungen von Frauen interessiert, um deren Anteil auch in Bereichen, in denen sie noch gering vertreten sind, zu steigern. Das Bundeskriminalamt unterstützt auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeitgestaltung im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.



Fühlen Sie sich angesprochen?

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung, insbesondere mit

  • Publikationsliste
  • Vortragsliste
  • Verzeichnis der Lehrveranstaltungen bzw. Lehraufträge/ Lehrportfolio
  • Verzeichnis der sonstigen Leistungen im Fachgebiet (Projekte, Forschungen, wissenschaftliches Profil)

bis zum 12.01.2018 an


Bundeskriminalamt
Referat ZV11-42
Kennziffer: HSBund2018
65173 Wiesbaden.

Zur Vervollständigung Ihrer Bewerbungsunterlagen und zur Vermeidung von Verzögerungen bei der Bearbeitung bitten wir unbedingt die nachfolgenden Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben mit den anderen Bewerbungsunterlagen einzureichen.


Tipp: Sie können das Polizeiliche Führungszeugnis (Privatführungszeugnis) bei Ihrer örtlichen Meldebehörde oder aber, falls Sie bereits über einen elektronischen Personalausweis und entsprechendes Kartenlesegerät verfügen, über das Online-Portal des Bundesamts für Justiz beantragen. Informationen zum Führungszeugnis erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesjustizamtes. Die Kosten können Ihnen durch das Bundeskriminalamt nicht erstattet werden. Sie können diese jedoch bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Das polizeiliche Führungszeugnis können Sie auch gerne nachreichen. Hierfür wird Ihnen gesondert eine Frist genannt.


Für einen ersten fachlichen Kontakt steht Ihnen gerne Herr Mohr (Telefon 0611 55-16707 oder per Mail Joerg.Mohr@bka.bund.de ) zur Verfügung. Für stellenbezogene Fragen steht Ihnen darüber hinaus Herr Reimer (Telefon 0611 55 16847 oder per Mail ZV11-Beamtengewinnung@bka.bund.de ) zur Verfügung.