Bundeskriminalamt (BKA)

Stel­len­an­ge­bot: meh­re­re haupt­amt­lich Leh­ren­de auf Zeit im Lehr­ge­biet Rechts­wis­sen­schaf­ten (ma­te­ri­el­les Straf­recht, Po­li­zei­recht und Straf­ver­fah­rens­recht)


  • Datum:18. Oktober 2017

Bewerbungsfrist: 08. Dezember 2017
Arbeitsbeginn: schnellstmöglich
Arbeitsort: Wiesbaden
Arbeitszeit: Vollzeit
Kennziffer: HSBund

An der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (HS Bund) – Fachbereich Kriminalpolizei – sind schnellstmöglich am Dienstort Wiesbaden zwei Dienstposten, jeweils eines/einer Hauptamtlich Lehrenden auf Zeit im Lehrgebiet Rechtswissenschaften (materielles Strafrecht, Polizeirecht und Strafverfahrensrecht) gem. § 19 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. §19 Abs.4 der Grundordnung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (GO-HS Bund) zu besetzen.

Die Dienstposten sind nach Bes.Gr. A13/14 BBesG bewertet. Die Tätigkeit im Fachbereich ist zunächst auf sechs Jahre befristet.

Der Fachbereich Kriminalpolizei der HS Bund misst der intensiven Betreuung der Studierenden einen hohen Stellenwert bei und erwartet deshalb von den Lehrenden eine häufige Präsenz an der Hochschule. Zudem legt der Fachbereich Wert auf nationale und internationale Kontakte und Kooperationen.



Ihr Aufgabengebiet

  • Lehrtätigkeit und Mitwirkung an den Prüfungen im Lehrgebiet Rechtswissenschaften (insbesondere materielles Strafrecht, Polizeirecht und Strafverfahrensrecht) im Bachelorstudiengang "Kriminalvollzugsdienst im Bundeskriminalamt" und im Masterstudiengang "Öffentliche Verwaltung - Polizeimanagement" (erstes Studienjahr)
  • Aktive Mitarbeit in Hochschulgremien
  • Angewandte Forschung
  • Engagement in hochschulischen Netzwerken und Teilnahme an Projekten der internationalen polizeilichen Ausbildungsunterstützung des BKA


Ihre Qualifikation

gemäß § 19 Abs. 4 GO-HS Bund

  • zwei mit mindestens "befriedigend" abgeschlossene juristische Staatsexamen
  • Pädagogische Eignung, die insbesondere durch Erfahrungen in der hochschulischen Lehre nachgewiesen wird im rechtswissenschaftlichen Bereich
  • Eine den Aufgaben der Hochschule entsprechende Befähigung zu wissenschaftlich-methodischer Arbeit
  • Eine den Aufgaben der Hochschule entsprechende fünfjährige Berufserfahrung, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen.


Auswahl / Bestellungsverfahren

Das Bestellungsverfahren richtet sich nach den hochschulrechtlichen Vorgaben (§ 19 Abs. 6 Grundordnung HS Bund). Von den Bewerberinnen und Bewerbern wird ein Lehrgespräch gefordert.

Beschäftigungsbehörde ist das Bundeskriminalamt; insofern erfolgt die Auswahl durch den Fachbereich Kriminalpolizei der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung im Einvernehmen mit dem Bundeskriminalamt.

Das Bundeskriminalamt fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und ist deshalb besonders an Bewerbungen von Frauen interessiert, um deren Anteil auch in Bereichen, in denen sie noch gering vertreten sind, zu steigern. Das Bundeskriminalamt unterstützt auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeitgestaltung im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.



Fühlen Sie sich angesprochen?

Bitte senden Sie ihre aussagekräftige Bewerbung, insbesondere mit

  • Publikationsliste
  • Vortragsliste
  • Verzeichnis der Lehrveranstaltungen bzw. Lehraufträge/ Lehrportfolio
  • Verzeichnis der sonstigen Leistungen im Fachgebiet (Projekte, Forschungen, wissenschaftliches Profil)
  • Übersicht über die Sprachkenntnisse bzw. Auslandsaufenthalte

bis zum 08.12.2017 an


Bundeskriminalamt
Referat ZV11-42
Kennziffer: HSBund
65173 Wiesbaden.

Zur Vervollständigung Ihrer Bewerbungsunterlagen und zur Vermeidung von Verzögerungen bei der Bearbeitung bitten wir unbedingt die nachfolgenden Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben mit den anderen Bewerbungsunterlagen bis zum 08.12.2017 einzureichen.


Tipp: Sie können das Polizeiliche Führungszeugnis (Privatführungszeugnis) bei Ihrer örtlichen Meldebehörde oder aber, falls Sie bereits über einen elektronischen Personalausweis und entsprechendes Kartenlesegerät verfügen, über das Online-Portal des Bundesamts für Justiz beantragen. Informationen zum Führungszeugnis erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesjustizamtes. Die Kosten können Ihnen durch das Bundeskriminalamt nicht erstattet werden. Sie können diese jedoch bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Das polizeiliche Führungszeugnis können Sie auch gerne nachreichen. Hierfür wird Ihnen gesondert eine Frist genannt.


Für einen ersten fachlichen Kontakt stehen Ihnen gerne Frau Rauschenberger friederike.rauschenberger@bka.bund.de, Prof. Martin sigmund.martin@bka.bund.de und Prof. Colussi marc.colussi@bka.bund.de zur Verfügung.