Bundeskriminalamt (BKA)

Aus­wahl­ver­fah­ren Kri­mi­nal­kom­missa­re

Alles zum Bewerbungsverfahren sowie praktische Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung als Kriminalkommissarin und Kriminalkommissar

Kriminalbeamtinnen und -beamte im BKA müssen vielseitigen und komplexen Anforderungen genügen. Vor diesem Hintergrund besteht unser Auswahlverfahren aus unterschiedliche Eignungstests.

Das Auswahlverfahren für den gehobenen Polizeivollzugsdienst im Überblick:

Erster Testteil: Das psychodiagnostische Testverfahren

  • Test zum allgemeinen Denkvermögen:

    Hier werden insbesondere allgemeine kognitive Fähigkeiten geprüft.

    Es werden drei verschiedene Aufgabengruppen bearbeitet, die verschiedene Aufgaben zum verbalen, numerischen und figuralen Denkvermögen enthalten.
    Machen Sie sich mit gängigen Aufgabenformaten vertraut, um Unsicherheiten und ggf. Nervosität in der Prüfungssituation abzubauen. Erscheinen Sie gut ausgeschlafen und mit einem ausreichend großen Zeitpuffer zum Test.

    Auswahlverfahren Testteil 1/1



  • Konzentrationstest:
    Die Fähigkeit des aufmerksamen und konzentrierten Arbeitens wird geprüft.



    Auswahlverfahren Test 1/2

  • Es müssen verschiedene Aufgaben zur deutschen Rechtschreibung, Grammatik und Wortbedeutung bearbeitet werden. Setzen Sie sich zur Vorbereitung gezielt mit Rechtschreib- und Grammatikregeln auseinander.

    Auswahlverfahren Testteil 1/3

Zweiter Testteil: Der Sporttest

Es sind vier Disziplinen zu bewältigen. Am Ende muss eine Mindestpunktzahl erreicht werden:

Allgemeine Erklärungen zum Sporttest und der zu erreichenden Mindestpunktzahl im Video






  • Achterlauf (Lauf in Form einer 8 um fünf Stangen auf Zeit nach vorheriger Erläuterung)


    Auswahlverfahren Testteil 2/1




  • (Sitz-)Klimmzüge

Auswahlverfahren Testteil 2/2





  • Eckenlauf (100m-Lauf in der Halle)

    Auswahlverfahren Testteil 2/3





  • Ausdauerlauf (6 Minuten)

    Auswahlverfahren Testteil 2/4





Dritter Testteil: Gruppen- und Einzelgespräch

Eine dreiköpfige Auswahlkommission, eine Psychologin / ein Psychologe und Gremienvertreter (Gleichstellungsbeauftragte, Personalrat) betreuen diesen Testteil.

  • Es findet eine Diskussion zwischen 4-5 Teilnehmern statt. Es werden Ihnen Notizblätter und Stifte zur Verfügung gestellt, die Sie bei Bedarf dafür verwenden können, um z.B. das Diskussionsthema zu notieren bzw. während der Diskussion als Gedankenstütze Argumente zu notieren. Die letztendlich bewertete Leistung der Aufgabe besteht in der mündlichen Diskussion mit weiteren Teilnehmern.

    Auswahlverfahren Testteil 3/1



  • Darauf folgt ein Kurzreferat, für das Sie zunächst einen Text erhalten, sich mit diesem 20 Minuten auseinandersetzen und diesen dann der Kommission in 5 Minuten vorstellen. Anschließend werden Verständnisfragen zum Text gestellt.

    Auswahlverfahren Testteil 3/2



  • Zuletzt stellen Sie sich in einem Einzelgespräch der Prüfungskommission vor. Hier sind insbesondere Ihre Motivation, Ihr Auftreten und Ihre Persönlichkeit für uns von Interesse. Da die Arbeit des BKA untrennbar mit den aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen verbunden ist, interessieren uns insbesondere Ihr Allgemeinwissen und Ihre Kenntnisse über aktuelle welt- und gesellschaftspolitische Entwicklungen.

    Auswahlverfahren Testteil 3/3


Ärztliche Untersuchung auf Polizeidiensttauglichkeit

An die Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten des Bundes werden im Dienst sehr hohe körperliche Anforderungen gestellt, die eine uneingeschränkte gesundheitliche Eignung auch für die folgenden Jahre erfordern. Durch eine Untersuchung auf Polizeidiensttauglichkeit wird die gesundheitliche Eignung der Bewerberinnen und Bewerber im Rahmen des Eignungsauswahlverfahrens festgestellt.
Dem Informationsblatt des Ärztlichen Dienstes des Bundeskriminalamtes können Sie die wesentlichen gesundheitlichen Anforderungen und möglichen Ausschlusskriterien entnehmen.

Sicherheitsüberprüfung

Im Anschluss an das Auswahlverfahren erfolgt eine Sicherheitsüberprüfung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz. Um diese durchführen zu können, müssen Bewerberinnen und Bewerber ihren Wohnsitz in den letzten fünf Jahren in Deutschland, einem Mitgliedsstaat der EU oder einem assoziierten Staat innegehabt haben.