24.03.2000 Die Pressestelle des Bundeskriminalamtes teilt mit:

Warnung vor betrügerischen Warenbestellungen über das Internet

Seit Ende 1999 kommt es im Internet verstärkt zu betrügerischen Warenbestellungen. Per e-mail nehmen Tatverdächtige, insbesondere osteuropäischer Herkunft, Kontakt zu deutschen Firmen auf und bestellen Elektroartikel, überwiegend Computer und entsprechendes Zubehör.

Für die Zahlung werden den Firmen mehrere Kreditkartennummern angeboten. Es wird angegeben, es handele es sich um Firmenkarten mit nur geringem Limit.

Tatsächlich werden die Kreditkartennummern mit Hilfe von Hackerprogrammen generiert. Das Ergebnis sind plausible Kartennummern, die von den Kreditkartenemittenten akzeptiert werden.

Die Firmen, die diese Kreditkartennummern akzeptieren, tragen den Schaden des Betruges.

Die betrügerischen Bestellungen sind im allgemeinen daran zu erkennen, dass vier oder mehr Kartennummern zur Bezahlung angegeben werden und der Besteller die Eilbedürftigkeit des Liefervorgangs vorgibt.

Im Internet aktiven Händlern wird geraten, vor Abschluß eines Geschäftes die Lauterkeit des Gegenübers zu prüfen und sich im Zweifelsfall an die örtlich zuständige Polizei zu wenden.

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