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Das Bundeskriminalamt warnt: Betrüger geben sich als angebliche BKA-Beamte aus

Erscheinungsdatum
9. Januar 2015 08:00 Uhr

In den letzten Tagen haben sich besorgte Bürgerinnen und Bürger an das Bundeskriminalamt (BKA) gewandt, da sie telefonisch von einem Mitarbeiter der Behörde um Unterstützung in einem Ermittlungsverfahren gebeten wurden. Der angebliche BKA-Beamte gab vor, gegen eine Bande von Betrügern zu ermitteln. Um seine Ermittlungen fortsetzen und die Täter überführen zu können, brauche er dringend Geld, welches nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens zurückgezahlt werde. Zur Kontaktaufnahme nannte der vermeintliche Beamte den Opfern angeblich geheime Rufnummern, aber auch tatsächlich bestehende Anschlüsse des BKA sowie eine Bankverbindung.

Wenn Sie auf diese oder ähnliche Weise telefonisch, schriftlich oder auch persönlich von angeblichen BKA-Beamten oder sonstigen Amtspersonen angesprochen werden, lassen Sie sich nicht auf deren Forderungen ein und leisten Sie keine Zahlungen.

Die Mitarbeiter deutscher Strafverfolgungsbehörden würden sich niemals mit einem solchen Anliegen an Sie wenden. Auch wenn Sie unter Druck gesetzt und Ihnen mögliche staatliche Konsequenzen angedroht werden, sollten Sie sich nicht verunsichern lassen. Notieren Sie sich Name, Rufnummer und Dienststelle des angeblichen Polizeibeamten und wenden Sie sich mit diesen Informationen an Ihre örtliche Polizeidienststelle, um Anzeige zu erstatten.

Ähnlich gehen bereits seit geraumer Zeit Betrüger aus Callcentern in der Türkei vor. Insbesondere ältere Bürgerinnen und Bürger in Deutschland werden telefonisch über einen angeblichen Lotteriegewinn informiert. Um diesen zu erhalten, fordern die Betrüger zunächst jedoch die Überweisung von Geldbeträgen, zum Teil in Höhe von mehreren tausend Euro, um angebliche Verwaltungskosten, Steuern oder Ähnliches zu begleichen.

Weitere Informationen zu dieser Form des Betruges erhalten Sie auf dieser Homepage, den Informationsseiten des Programms Polizeiliche Kriminalprävention (www.polizei-beratung.de) sowie bei jeder Polizeidienststelle.

Weitere Informationen

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