Government Site Builder Standardlösung (Link zur Startseite)



Wirtschaftskriminalität

Wirtschaftskriminalität

Im Jahr 2014 wurden in der Polizeilichen Kriminalstatistik insgesamt 63.194 Fälle der Wirtschaftskriminalität registriert. Damit ist die Anzahl der in Deutschland erfassten Fälle sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch in der Langzeitbetrachtung rückläufig.
Dagegen ist der registrierte Gesamtschaden gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Die Gesamtschadenssumme ist mit 4,645 Milliarden Euro 22 Prozent höher als im Vorjahr und liegt auch deutlich über dem Mittelwert der letzten fünf Jahre.

Delikte der Wirtschaftskriminalität verursachen über 50 Prozent des Gesamtschadensvolumens aller in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Straftaten, was die erheblichen Auswirkungen der Wirtschaftskriminalität unterstreicht.

Die polizeilichen Daten können das tatsächliche Ausmaß der Wirtschaftskriminalität nur eingeschränkt wiedergeben. Dies liegt zum einen daran, dass in den polizeilichen Statistiken Wirtschaftsstraftaten nicht erfasst sind, die von Staatsanwaltschaften oder von Finanzbehörden unmittelbar und ohne Beteiligung der Polizei bearbeitet wurden (z.B. Arbeitsdelikte und Subventionsbetrug). Zum anderen ist im Hinblick auf die Interessenlage der Opfer (z.B. bei Anlage von „Schwarzgeldern“ oder Befürchten eines Imageverlusts) von einem in Teilbereichen gering ausgeprägten Anzeigeverhalten und damit verbunden von einem großen Dunkelfeld auszugehen.

Lagebilder Wirtschaftskriminalität

Aus Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik und dem kriminalpolizeilichen Nachrichtenaustausch wird das Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität erstellt. Es enthält in gestraffter Form die aktuellen Erkenntnisse zur Lage und Entwicklung im Bereich der Wirtschaftskriminalität.

Resultate 1 bis 10 von insgesamt 15



Diese Seite:

© Bundeskriminalamt - 2015