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Das Stipendiatenprogramm des BKA

Eine spezielle Form der Ausbildungshilfe ist das Stipendiatenprogramm des BKA, an dem seit 1982 rund 360 Stipendiaten aus über 70 Ländern teilgenommen haben. 

Ziel des Programms ist, die ausländischen Kriminalpolizisten besonders umfassend und intensiv mit der Polizeiarbeit in Deutschland, dem dabei herrschenden Aufgabenverständnis, Menschenbild und den (auch rechtlichen) Rahmenbedingungen vertraut zu machen. 

Darüber hinaus wird die Bildung eines weltweiten Netzwerkes für ausländische Kriminalpolizistenangestrebt, das eine enge Kooperation untereinander und mit der deutschen Polizei ermöglichen soll. Die Stärkung der fachlichen und interkulturellen Kompetenz der Stipendiaten fördert die gemeinsame weltweite Bekämpfung der Organisierten Kriminalität und des Internationalen Terrorismus.

Das BKA leistet darüber hinaus Unterstützung beim Aufbau von demokratisch und rechtsstaatlich ausgerichteten Polizeistrukturen in Krisenstaaten bzw. -regionen. Derzeit werden schwerpunktmäßig Maßnahmen (methodische und fachliche Beratung, Ausbildungshilfe) in Afghanistan und zugunsten des Irak durchgeführt. Daneben koordiniert das BKA die personelle Beteiligung von BKA-Beamten an polizeilichen Einsätzen der Vereinten Nationen und der Europäischen Union in Krisengebieten (z.B. Kosovo, Bosnien-Herzegowina).



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