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Urheberrecht

Speicher im Gigabyte-Bereich und Datentransfer mit Megabits pro Sekunde machen es leicht: Nicht nur Texte, sondern umfangreiche Bilddateien, Filme und Musikstücke können binnen weniger Minuten kopiert oder via Internet weltweit verschickt und getauscht werden. Diese Entwicklung freut vor allem die Musikbranche wenig. Oft werden Songs aus dem Internet kostenlos heruntergeladen und kopiert oder aber direkt ganze Musik-CDs auf unbeschriebene Tonträger "gebrannt". Aber auch der Film- und Softwareindustrie entgehen dadurch erhebliche Umsätze.

Dem will der Gesetzgeber mit seinem Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft entgegen steuern. Das Gesetz beruht auf einer EU-Richtlinie (2001/29 zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft) und ist am 13. September 2003 in Kraft getreten. Es bringt eine Reihe von Veränderungen mit sich, die auch den Bereich der Internetkriminalität berühren. Zuwiderhandlungen ziehen Schadensersatzforderungen nach sich und sind teilweise sogar mit mehrjährigen Freiheitsstrafen bedroht.

Was sollte man also beim Herunterladen und Kopieren von Musikstücken, Literatur, Bildern, Filmen und Software zukünftig beachten?



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