100 Jahre Daktyloskopie
Vor 100 Jahren wurde die Daktyloskopie, die Personenidentifizierung mittels der Fingerabdrücke, in Deutschland eingeführt. Pro Jahr werden heute mit Hilfe des zentral beim Bundeskriminalamt (BKA) angesiedelten Automatisierten Fingerabdruck-Identifizierungs-Systems (AFIS) mehr als 24.000 Spurenverursacher - und somit potenzielle Straftäter - vom BKA und den Landeskriminalämtern identifiziert. Fingerabdrücke entstehen durch die Abbildung der Muster der Papillarleisten der Haut an den Händen und sind aus der Tataufklärung nicht mehr wegzudenken. Bis es vor 100 Jahren zur Einführung der systematischen Fingerabdrucknahme in der kriminalistischen Arbeit kam, hatte die Daktyloskopie bereits eine lange und interessante Geschichte hinter sich.





