Abteilung "Informationstechnik" (IT)
Längst berühren Möglichkeiten und Auswirkungen der modernen Informations- und Kommunikationstechnik alle Lebens- und Arbeitsbereiche und somit auch den polizeilichen Alltag. Gerade für die Polizei ist ein zeit- und aufgabengerechtes Informationsmanagement unabdingbare Voraussetzung: Nur, wer in kritischen Situationen "vor der Lage ist" und zur richtigen Zeit über die richtigen Informationen verfügt, kann erfolgreich und effizient handeln. In Zukunft wird der Stellenwert der Informationsverarbeitung bei der Erledigung der täglichen polizeilichen und administrativen Arbeit noch weiter steigen und zum entscheidenden Erfolgsfaktor werden. Diese Entwicklung hat das Bundeskriminalamt frühzeitig erkannt.
Die Abteilung Informationstechnik (IT) sorgt durch den Einsatz modernster Technologien für die notwendigen Rahmenbedingungen und gewährleistet rund um die Uhr die Verfügbarkeit aller informationstechnischen Einrichtungen.
Immer kürzer werdende Innovationszyklen und die in Teilbereichen erforderliche Kompatibilität der IT-Systeme verschiedenster nationaler Institutionen und internationaler Polizeiorganisationen wie Interpol, Europol und Schengen, sind die aktuellen Herausforderungen, auf die das hochqualifizierte Fachpersonal der Abteilung IT gut vorbereitet ist.
Die Abteilung ist nicht nur der zentrale Anbieter und interne IT-Dienstleister für das BKA, sondern erfüllt diese Aufgabe im Rahmen der Zentralstellenfunktion für die gesamte Polizei von Bund und Ländern in Deutschland. So betreibt das BKA eine moderne, hochverfügbare und außerordentlich leistungsfähige IT-Infrastruktur, die die ideale Basis für den Betrieb gemeinsamer IT-Verfahren darstellt. Das BKA stellt mit dem polizeilichen Informationssystem INPOL, der biometrischen Recherche (z. B. der DNA-Datei oder dem Fingerabdrucksystem AFIS), der Oberen Netzebene des nationalen Polizeinetzes sowie der Anbindung an internationale Informationssysteme die zentrale Infrastruktur für die gesamte deutsche Polizei zur Verfügung.
Das BKA fungiert also bereits heute als ein Dienstleistungszentrum für die Polizeien des Bundes und der Länder sowie weiterer nationaler Sicherheitsbehörden.






