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Zentralstellen des Bundeskriminalamtes

Server BKA

Das BKA ist rund um die Uhr einsatzbereit. Sein taktisches Lagezentrum, der Kriminaldauerdienst, sorgt dafür, dass es sich zeitnah in Ermittlungen, Fahndungen und den internationalen Dienstverkehr einschalten kann. Alle wichtigen Meldungen über Straftaten und Straftäter, die nicht nur lokalen oder regionalen Charakter haben, werden dem BKA übermittelt und hier ausgewertet. Die Länderdienststellen werden unmittelbar informiert, wenn für sie relevante Informationen eingehen oder Zusammenhänge festgestellt werden.

Die im BKA eingehenden Daten werden in elektronischen Systemen gespeichert. Der Datenschutz schreibt hierbei genaue Regelungen vor, deren Einhaltung vom Bundesbeauftragten für den Datenschutz regelmäßig überprüft wird.

Im BKA steht auch der zentrale Fahndungscomputer der deutschen Polizei. Ob Funkstreife vor Ort oder Grenzkontrolle an einem deutschen Flughafen: Eine Anfrage an INPOL, das Fahndungssystem der deutschen Polizei, gibt verlässliche Antwort. Wer wird gesucht? Wonach wird gefahndet? Besteht ein Haftbefehl? Fahndet das Ausland? Liegen zu einer Person erkennungsdienstliche Unterlagen vor? Ist der bei der Polizeikontrolle überprüfte Pkw gestohlen?

Zu den Zentralstellenaufgaben zählt auch der Betrieb von erkennungsdienstlichen und kriminaltechnischen Einrichtungen und Sammlungen.

Falsche Personalpapiere oder der angebliche Verlust des Passes: Fingerabdrücke oder ein Lichtbild eines Verdächtigen, auf elektronischen Weg an das BKA übermittelt und dort überprüft, geben rasch Auskunft über die wahre Identität der Person.

Das BKA erstattet für Polizei und Justiz auf deren Ersuchen auch erkennungsdienstliche und kriminaltechnische Gutachten. Die Labore des Kriminaltechnischen Instituts sind auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik. Hier können selbst kleinste Tatortspuren analysiert und beweissicher nachgewiesen werden.

Ob physikalische, chemische oder biologische Verfahren, ob Tatwerkzeugspuren, Schusswaffenvergleiche oder Analysen von Stimme und Sprache: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BKA sind mit allen modernen Untersuchungsmethoden vertraut und leisten wichtige Beiträge zu Forschung und Entwicklung in den forensischen Wissenschaften.

Kriminalpolizeiliche Spezialausbildung

Auch bei der kriminalistisch-kriminologischen Forschung nimmt das BKA eine Führungsrolle ein: Hier werden polizeiliche Methoden und Arbeitsweisen der Kriminalitätsbekämpfung erforscht und entwickelt. Kriminologische Erkenntnisse, z. B. aus der Terrorismusforschung, werden für die polizeiliche Praxis erschlossen, und kriminalpolizeiliche Analysen und Statistiken, insbesondere die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für Deutschland, werden erstellt.

Das Bildungszentrum des BKA bietet ein umfassendes Aus- und Fortbildungsangebot sowohl für eigene Bedienstete als auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer Polizeien des Bundes und der Länder an. Das Angebot reicht vom Fachhochschulstudium über die kriminalpolizeiliche Spezial- und Sachverständigenausbildung bis zur Weiterentwicklung methodischer, sprachlicher und sozialer Kompetenzen.

Hoch qualifizierte Spezialistinnen und Spezialisten des BKA können unverzüglich an Tatorte im In- und Ausland entsandt werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit weltweiter Erfahrung bei Sprengstoff- und Brandermittlung, in der Tatortarbeit sowie der Personenidentifizierung kommen zum Einsatz, und selbst für die Folgen der größten Katastrophenfälle in aller Welt ist das BKA gerüstet: Die Identifizierungskommission (IDKO) wird in allen Erdteilen, beispielsweise bei Flugzeugabstürzen, schweren Verkehrsunglücken oder Naturkatastrophen wie der Flutkatastrophe 2004 in Südostasien, zur Identifizierung der Opfer eingesetzt.



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