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Historie

Die Präsidenten des Bundeskriminalamtes

BKA-Präsident Max Hagemann

Dr. Max Hagemann
1951 - 1952

BKA-Präsident Hanns Jess

Dr. Hanns Jess
1952 - 1955

BKA-Präsident Reinhard Dullien

Reinhard Dullien
1955 - 1964

BKA-Präsident Paul Dickopf

Paul Dickopf
1965 - 1971

BKA-Präsident Horst Herold

Dr. Horst Herold
1971 - 1981

BKA-Präsident Heinrich Boge

Dr. Heinrich Boge
1981 - 1990

BKA-Präsident Hans-Ludwig Zachert

Prof. Hans-Ludwig Zachert
1990 - 1996

BKA-Präsident Klaus Ulrich Kersten

Dr. Klaus Ulrich Kersten
1996 - 2004

BKA-Präsident Jörg Ziercke

Jörg Ziercke
seit 2004

Auszug aus dem BKA-Film "Am Puls des Verbrechens" Thema Geschichte des Bundeskriminalamtes

Die Geschichte des Bundeskriminalamtes

1946-1949 1950-1959 1960-1969 1970-1979 1980-1989 1990-1999 2000-2009 ab 2010

 

1946 - 1949
1. Januar  1946 Schaffung des "Kriminalpolizeiamtes für die Britische Zone" (KPABrZ) in Hamburg
23. Mai 1949 Verkündung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland
In den Artikeln 73 Nr. 10 und 87 Abs. 1 Satz 2 GG sind die Grundlagen für die Schaffung eines Bundeskriminalamtes kodifiziert.
1950 - 1959
5. September 1950 Erste Besprechung der Leiter der kriminalpolizeilichen Landesämter der Bundesrepublik Deutschland
Später wird sie in "Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Landeskriminalämter mit dem Bundeskriminalamt" (AG Kripo) umbenannt, deren Leitung seit 1951 dem Präsidenten des BKA obliegt.
16. September 1950 Bundeskanzler Konrad Adenauer erteilt die "strenge Weisung" zur Errichtung eines Begleitkommandos "mit etwa 100 Mann" zum Schutz des Bundespräsidenten und der Mitglieder der Bundesregierung im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums des Innern.
8. März 1951 Ausfertigung des "Gesetzes über die Einrichtung eines Bundeskriminalpolizeiamtes (Bundeskriminalamtes)" – BKAG –,
das am 15. März 1951 in Kraft tritt
24. April 1951 Die Bundesregierung bestimmt Wiesbaden als künftigen Sitz des BKA.
7. Mai 1951 26 Kriminalbeamte und 1 Verwaltungsbeamter treten ihren Dienst bei der Abteilung "Sicherungsgruppe Bonn" an, die dem Bundes-kriminalamt angegliedert wird. Als Dienstgebäude dient 1951 unter anderem ein umgebauter Pferdestall auf dem Gelände der Villa Selve im Stadtgebiet von Bonn.
17. Juli 1951 Dr. Max Hagemann wird die Leitung des BKA übertragen.
31. Oktober 1951 Durch Verordnung der Bundesregierung wird das "Kriminalpolizeiamt für die Britische Zone" als "Außenstelle Hamburg" in das Bundeskriminalamt überführt.
24. März 1952 Dr. Hanns Jess wird Präsident des BKA.
1. Mai 1952 Da sie sowohl präventive als auch repressive Aufgaben wahrnimmt, wird die Abteilung "Sicherungsgruppe" organisatorisch unterteilt:
— Stehender Einsatz (Personenschutzaufgaben)
    – Unterabteilung I
— Ermittlungsdienst – Unterabteilung II
Mai 1952 Die Abteilung "Kriminaltechnik" zieht als erster Teil des BKA von Hamburg nach Wiesbaden um. Dienstgebäude wird eine ehemalige Jugendherberge.
9. Juni 1952 Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zur Internationalen Kriminalpolizeilichen Organisation (IKPO-Interpol)
Das BKA wird als Nationales Zentralbüro bestimmt.
1. Januar 1953 Einführung einer einheitlichen Polizeilichen Kriminalstatistik auf Beschluss der AG Kripo
Juli 1953 Der erste BKA-Neubau in Wiesbaden wird bezogen.
2. Oktober 1953 Einweihung des BKA-Haupthauses in Wiesbaden durch den Bundesminister des Innern, Dr. Robert Lehr
8. März 1955 Einstellung der ersten Frau in den Kriminaldienst des BKA
2. September 1955 Reinhard Dullien wird zum Präsidenten des BKA ernannt.
1960 - 1969
19. Januar 1965 Paul Dickopf wird zum Präsidenten des BKA ernannt.
8. Oktober 1968 Präsident Paul Dickopf wird als erster Deutscher für vier Jahre Präsident der Internationalen Kriminalpolizeilichen Organisation (IKPO).
19. September 1969 Aufgrund einer Änderung des BKA-Gesetzes wird der Generalbundesanwalt ermächtigt, das BKA mit polizeilichen Ermittlungen zu beauftragen.
1970 - 1979
23. April 1970 Aufgrund einer Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Bundesministerium des Innern und dem Auswärtigem Amt übernimmt das BKA den Schutz deutscher Botschafter in bestimmten Krisengebieten.
22. Juli 1971 Neugestaltung der Laufbahn des kriminalpolizeilichen Vollzugsdienstes des Bundes: Aufgrund der Einführung der so genannten "zweigeteilten Laufbahn" gibt es nur noch gehobenen und höheren Dienst.
1. September 1971 Dr. Horst Herold wird zum Präsidenten des BKA ernannt.
18. November 1971 Eröffnung der Telebildverbindung von Wiesbaden nach Zürich durch den Bundesminister des Innern, Hans-Dietrich Genscher.
1. Januar 1972 Einrichtung der Abteilung "Datenverarbeitung"
(seit 1. März 1999 Abteilung "Informationstechnik")
13. November 1972 Inbetriebnahme des INPOL-Fahndungssystems
3. Dezember 1972 Erster Einsatz der Identifizierungskommission des Bundeskriminalamtes (IDKO) aufgrund eines Flugzeugabsturzes in Santa-Cruz/Teneriffa
28. Juni 1973 Neufassung des BKA-Gesetzes mit erheblichen Kompetenzerweiterungen:
Mit dem neuen BKA-Gesetz wird das Bundeskriminalamt Informations- und Kommunikations-zentrale für die deutsche Polizei. Es erhält originäre Ermittlungszuständigkeiten bei Rauschgift-, Waffen- und Falschgelddelikten, bei politisch motivierten Anschlägen gegen Verfassungsorgane des Bundes, ihre Mitglieder und ausländische diplomatische Vertretungen sowie präventivpolizeiliche Befugnisse für Aufgaben des Personenschutzes. Außerdem werden die Aufgaben der Abteilung Sicherungsgruppe gesetzlich fixiert und das BKA beauftragt, kriminaltechnische und kriminalistisch-kriminologische Forschung zu betreiben.
1. Juni 1974 Aufteilung der Abteilung "Sicherungsgruppe" durch Einrichtung von zwei eigenständigen Abteilungen
"Sicherungsgruppe" (Schutz- und Begleitdienste) und
"Staatsschutz" (Ermittlungen und Auswertung Staatsschutz-Kriminalität)
22. Mai 1975 Einrichtung der Abteilung "Terrorismus" in Bad Godesberg
3. Juli 1978 Verlegung der Abteilung "Terrorismus" nach Wiesbaden
3. Oktober 1979 Errichtung der "Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung". Die Ausbildung der Anwärterinnen und Anwärter des gehobenen Kriminaldienstes des BKA wird als Fachhoch-schulgang ausgestaltet.
16. November 1979 Einrichtung der Abteilung "Technische Dienste"
1980 - 1989
1. April 1981 Dr. Heinrich Boge wird zum Präsidenten des BKA ernannt.
Oktober 1981 Die Hauptabteilung Bonn bezieht mit den Abteilungen Sicherungsgruppe, Staatsschutz und Technische Dienste den Neubau in Meckenheim-Merl.
1. Oktober 1982 Die Interpol-Funkstelle des BKA stellt den Morse-Funkverkehr ein. Für die Funkverbindung mit den nationalen Zentralbüros und dem General-sekretariat der IKPO wird ein automatisiertes Funkübermittlungssystem eingeführt.
12. April 1983 Der erste Verbindungsbeamte nimmt den Dienst bei der deutschen Auslandsvertretung in Bangkok/Thailand auf. Hierdurch soll die Zusammenarbeit mit den örtlichen Polizeidienst-stellen – insbesondere im Bereich der Rauschgiftkriminalität – verbessert werden.
1. Januar 1986 Einrichtung einer eigenen Abteilung zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität
Juli 1988 Der Standort II des BKA in Wiesbaden in der ehemaligen Hindenburg-Kaserne in Wiesbaden-Biebrich wird bezogen.
1990 - 1999
1. April 1990 Hans-Ludwig Zachert wird zum Präsidenten des BKA ernannt.
25. November 1991 Das BKA feiert sein 40-jähriges Bestehen mit einem Festakt.
Dezember 1991 Einrichtung einer Außenstelle der Abteilung Sicherungsgruppe in Berlin
9. Dezember 1993 Das Automatisierte Fingerabdruck-Identifizierungs-System (AFIS) ist bundesweit betriebsbereit.
September 1994 Der Standort III des BKA in Wiesbaden in der ehemaligen US-Kaserne "Camp Lindsay" wird bezogen.
1. November 1994 Eingliederung der Aufgaben der Abteilung "Rauschgiftkriminalität" in die neu konzipierte Abteilung "Organisierte und Allgemeine Kriminalität" (seit 1. Januar 2006 Abteilung "Schwere und Organisierte Kriminalität")
Eingliederung der Arbeitsbereiche der Abteilung "Terrorismus" in die Abteilung "Staatsschutz"
26. März 1995 Das Schengener Informationssystem (SIS) wird mit dem Schengener Durchführungsübereinkommen wirksam. Zur Bearbeitung der Fahndungen wird beim BKA die nationale Zentralstelle für das Schengener Informa-tionssystem (Supplementary Information Request at the National Entry, SIRENE) eingerichtet.
28. März 1996 Dr. Ulrich Kersten wird zum Präsidenten des BKA ernannt.
23. Juli 1996 Das BKA geht unter der Adresse www.bka.de mit einem eigenen Internetauftritt online.
1. August 1997 Das neue BKA-Gesetz tritt in Kraft. Zur Umsetzung der Vorgaben des BVerfG vom
15. Dezember 1983 (Volkszählungsurteil) hat der Bund das "Gesetz über das Bundeskriminalamt und die Zusammenarbeit des Bundes und der Länder in kriminal-polizeilichen Angelegenheiten" (BKAG) durch Normierung bereichsspezifischer, detaillierter gesetzlicher Vorschriften zur Erhebung und Nutzung personenbezogener Daten geändert.
17. April 1998 Einrichtung einer DNA-Analyse-Datei
1. Juli 1998 Bildung eines "Europol-Referates" im BKA mit der Aufgabe der Wahrnehmung und Koordinierung der dem BKA zugewiesenen Funktion der Nationalen Stelle Europol (ENU).
Deutschland hat bereits seit 1994 ein organisatorisch dem BKA zuge-höriges Deutsches Verbindungsbüro bei Europol (bis 1. Oktober 1998 als Europol Drugs Unit) in Den Haag/Niederlande installiert.
1. Juni 1999 Verlagerung des Dienstsitzes der Abteilung "Sicherungsgruppe" nach Berlin-Treptow
2000 - 2009
31. Dezember 2000 Auflösung der Abteilung "Technische Dienste"
22. März 2001 Das BKA feiert sein 50-jähriges Bestehen mit einem zentralen Festakt im Kurhaus Wiesbaden, an dem zahlreiche Ehrengäste und hochrangige Vertreter des In- und Auslands teilnehmen.
11. September 2001 Die Anschläge islamistischer Terroristen in den USA führen zu einer weltweiten Neubewertung der terroristischen Bedrohungslage.
Das BKA richtet bereits am 11. September 2001 eine Sonderkommission, die "Besondere Aufbauorganisation (BAO) USA", ein und ermittelt ab dem 13. September 2001 im Auftrag der Generalbundesanwaltschaft zu den Tatbezügen nach Deutschland.
16. August 2003 Inbetriebnahme des polizeilichen Auskunfts- und Fahndungssystems "INPOL-neu"
26. Februar 2004 Jörg Ziercke wird zum Präsidenten des BKA ernannt.
30. August 2004 Baubeginn für das neue Gebäude des Kriminaltechnischen Instituts in Wiesbaden
14. Dezember 2004 Einrichtung des "Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums" (GTAZ)
in Berlin
1. Januar 2005 Einrichtung der Abteilung "Internationale Koordinierung"
9. September 2006 Erster Tag der offenen Tür im BKA
Circa 11.500 Besucher nutzen die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des BKA zu werfen.
30. März 2007 Die "Antiterrordatei" (ATD) geht in den Wirkbetrieb.
8. August 2007 Erstes Kolloquium zur Aufarbeitung der Behörden-Geschichte
Im Mittelpunkt dieser und weiterer Veranstal-tungen steht die kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte des BKA insbesondere mit Blick auf den sozialhistorischen Kontext seiner Gründung und möglichen Nachwirkungen des Nationalsozialismus.
29. Februar 2008 Einweihung des neuen Gebäudes des Kriminaltechnischen Instituts im Standort II in Wiesbaden in Anwesenheit des Bundesministers des Innern, Dr. Wolfgang Schäuble.
1. Januar 2009 Die Ergänzungen des BKA-Gesetzes mit Kompetenzerweiterungen auf dem Gebiet der Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus treten in Kraft.
5. Februar 2009 Das BKA gedenkt seiner in Ausübung des Dienstes ums Leben gekommenen Kollegen mit der Einweihung einer Gedenkstele am Standort I in Wiesbaden.
4. Dezember 2009 Der Fachbereich Kriminalpolizei wird als erster Fachbereich der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung für den Studiengang "Kriminalvollzugsdienst – Bachelor of Arts" akkreditiert.
ab 2010
8. März 2011 Das BKA feiert sein 60-jähriges Bestehen mit einem Empfang für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
16. Juni 2011 Eröffnung des Nationalen Cyber-Abwehrzentrums in Bonn durch den Bundesminister des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich. Das Zentrum ist Bestandteil der "Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland", die die Bundesregierung im Februar 2011 beschlossen hat.
16. Dezember 2011 Einweihung des Gemeinsamen Abwehrzentrums gegen Rechtsextremismus durch den Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich zusammen mit dem Präsidenten des BKA, Jörg Ziercke, und dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm.
25. Juni 2012 Feierstunde im BKA Meckenheim zur Umbenennung der Paul-Dickopf-Straße in
Gerhard-Boeden-Straße.
15. November 2012 Einrichtung des "Gemeinsamen Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrums" (GETZ) zur Bekämpfung des Rechtsextremismus/-terrorismus, des Linksextremismus/-terrorismus, des Ausländerextremismus/-terrorismus und der Spionage/Proliferation



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