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Fakten und Zahlen

In den vergangenen Jahren ist es weltweit in Gesellschaft und Politik zu tief greifenden Veränderungsprozessen gekommen. Umfassende politische Umbrüche in Europa, die Ausbildung globaler Märkte sowie die vielfältige Nutzung neuer Technologien in Wirtschaft und Gesellschaft mit noch nicht absehbaren Entwicklungen erweitern auch die Möglichkeiten und den Wirkungsbereich von Straftätern und kriminellen Organisationen. Daraus resultieren neue Formen der Kriminalität sowie neue Täter- und Tatstrukturen.

Diesen Kriminalitätsentwicklungen müssen sich auch die Strafverfolgungsbehörden in einem fortlaufenden Prozess anpassen.

Die Mobilität der Straftäter über Länder- und Staatsgrenzen hinaus erfordert eine kriminalpolizeiliche Zentralstelle für die Bundesrepublik Deutschland, um dem Kriminalitätsgeschehen in seiner Gesamtheit wirksam entgegen-treten zu können. Das Bundeskriminalamt (BKA) ist diese Zentralstelle.

Im Bundeskriminalamt laufen Nachrichten und Informationen aus dem In- und Ausland zusammen, die für die effiziente Wahrnehmung der eigenen kriminalpolizeilichen Aufgaben des Bundeskriminalamtes sowie der Serviceaufgaben u.a. im Bereich der Kriminaltechnik, des Erkennungsdienstes und der Kriminalforschung für die Länder wichtig sind.

Um die Verbrechensbekämpfung nicht nur auf nationaler, sondern auch auf internationaler Ebene zu optimieren, ist das Bundeskriminalamt die Stelle der deutschen Polizei, die für die internationalen polizeilichen Kontakte zuständig ist.

Die konkreten Aufgaben und Befugnisse des Bundeskriminalamtes sind im BKA-Gesetz geregelt. Hiernach hat es neben seiner nationalen sowie internationalen Funktion als Zentralstelle auch Strafverfolgungsaufgaben in bestimmten Fällen wahrzunehmen. Dies sind zumeist komplexe Verfahren, bei denen Ermittlungen im Ausland notwendig sind, z.B. im Bereich der Organisierten Kriminalität und der Staatsschutzkriminalität.

Darüber hinaus hat das Bundeskriminalamt auch Schutzaufgaben zu gewährleisten, indem es u.a. für den Personenschutz der Mitglieder der Verfassungsorgane des Bundes zuständig ist.

Zum 01.01.2009 sind Änderungen bzw. Ergänzungen des BKA- Gesetzes in Kraft getreten, wonach das BKA nunmehr in bestimmten Fällen die Aufgabe der Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus wahrnehmen kann.

Im Laufe seines mehr als 60-jährigen Bestehens hat das Bundeskriminalamt einen wesentlichen Beitrag zur Kriminalitätsbekämpfung, d.h. zur Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit und des inneren Friedens in einem freiheitlich demokratischen Europa leisten können.

Hierbei hat es durch Anpassungen auf den Gebieten Organisation, Personal, Ausstattung und Haushalt flexibel auf die nationale sowie internationale Kriminalitätslage reagiert. Diese Entwicklung lässt sich in "Fakten und Zahlen" wiedergeben.

Personalentwicklung im BKA - Stand: 04.03.2014Personalentwicklung im BKA - Stand: 04.03.2014

Stellen- und Haushaltsentwicklung

Aufgrund tief greifender Veränderungsprozesse in Gesellschaft und Politik in den vergangenen Jahren kam es zu neuen Entwicklungen in verschiedenen Phänomenbereichen der Kriminalität sowie zum Entstehen neuer Tatstrukturen. Das Bundeskriminalamt hat in der Vergangenheit immer wieder flexibel auf die sich ändernde Kriminalitätslage reagiert.

Neue Kriminalitätsformen führen oft zu Aufgabenerweiterungen im Bundeskriminalamt und neue Aufgaben bedingen mehr Personal. Dies spiegelt sich besonders in der Stellen- und Haushaltsentwicklung des Amtes wider.

Im März 2014 gab es insgesamt 5.577 Beschäftigte im Bundeskriminalamt. Etwa die Hälfte aller Bediensteten sind Kriminalbeamtinnen und -beamte. Der Anteil der Tarifbeschäftigten liegt bei 33,7 %. 13 % sind Verwaltungs- sowie „sonstige“ Beamtinnen und Beamte.

Frauen im BKA - Stand: 04.03.2014Frauen im BKA - Stand: 04.03.2014

Der Anteil der Frauen im BKA liegt bei 39 %.

Das Haushaltsvolumen des Bundeskriminalamtes liegt für 2013 bei rd. 425,5 Mio €.

Mit den in den Haushaltsjahren 2002 und 2003 erfolgten Stellen- und Mittelzuweisungen im Rahmen des Anti-Terror-Pakets I und des Terrorismusbekämpfungsgesetzes wurden die personelle und finanzielle Ausstattung des Bundeskriminalamtes weiter verstärkt und insbesondere die Instrumente zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus verbessert.

Neben dem Bereich der Personalkosten stellen auch die Ausgaben für Bauvorhaben und IT-Maßnahmen einen kostenintensiven Schwerpunkt dar.

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