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Ermittlungen

Festnahme

Das BKA nimmt in bestimmten Bereichen der internationalen und der schweren Kriminalität selbst Strafverfolgungsaufgaben wahr. Dabei wird es entweder aufgrund eigener (originärer) Ermittlungszuständigkeit oder aber aufgrund eines Auftrages tätig.

Eigene Ermittlungskompetenzen hat das BKA insbesondere in Fällen von

  • international organisiertem ungesetzlichen Handel mit Waffen, Munition oder Sprengstoffen, Betäubungsmitteln oder Arzneimitteln,
  • international organisierter Herstellung oder Verbreitung von Falschgeld

   sowie jeweils hierzu Zusammenhangstaten einschließlich Geldwäsche

  • international organisiertem Terrorismus sowie
  • besonders schweren Fällen von Computersabotage.

Terroranschläge der "Rote Armee Fraktion" oder Ermittlungen gegen die Beteiligten der sogenannten "Hamburger Zelle" an den Terroranschlägen des 11. September 2001 in New York und Washington: Hier ist es selbstverständlich, dass das Bundeskriminalamt die Strafverfolgung in Deutschland übernimmt - bei terroristischen Straftaten geschieht dies in der Regel im Auftrag des Generalbundesanwaltes.

Auch bei Entführungen und Geiselnahmen Deutscher im Ausland wird das BKA tätig, sofern eine zuständige Landesdienststelle in Deutschland noch nicht feststeht.

Das BKA führt außerdem Ermittlungsverfahren in Fällen, in denen es wegen der Bedeutung des Falles vom Generalbundesanwalt, einer Staatsanwaltschaft oder dem Bundesminister des Innern beauftragt wird. Bedeutende Erpressungsfälle oder Wirtschaftsstraftaten mit hohem volkswirtschaftlichen Schaden - immer wieder ist in solchen Fällen zu lesen: "Das BKA hat sich eingeschaltet", "Das BKA hat die Fahndung übernommen" oder "Das BKA wurde mit den Ermittlungen durch die zuständige Staatsanwaltschaft beauftragt".



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