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Zahlungskartenkriminalität

EC-Kartenchip

Inhaber von Zahlungskarten deutscher Emittenten verfügen im internationalen Vergleich über eine hohe Bonität. Daher sind deren Karten bzw. Kartendaten begehrtes Ziel von Straftätergruppierungen. Das Bundeskriminalamt (BKA) schätzt, dass im Jahr 2012 in Deutschland rund 130 Mio. Zahlungskarten ausgegeben waren, davon rund drei Viertel Debitkarten und ein Viertel Kreditkarten. Dementsprechend überwiegen bei den bekannt gewordenen Straftaten die Fälle aus dem Debitkartenbereich deutlich.

Belastbare Gesamtzahlen zur bundesweiten Fall- und Schadensentwicklung liegen der Polizei auch für das Jahr 2012 nicht vor. Ein Großteil der Straftaten wird nicht angezeigt, da der dem Betroffenen entstandene Schaden durch die Geldinstitute und Kreditkartenorganisationen in der Regel erstattet wird.
Die Informationspolitik der Kartenorganisationen und Dachverbände hinsichtlich der erlittenen Verluste und Missbrauchsumsätze ist seit Jahren sehr restriktiv.

Lagebilder Zahlungskartenkriminalitaet

Das Bundeslagebild "Zahlungskartenkriminalität" enthält in gestraffter Form die aktuellen Erkenntnisse zur Lage und Entwicklung im Bereich der Zahlungskartenkriminalität.
Es erstreckt sich ausschließlich auf Debit- und Kreditkarten (zusammengefasst als Zahlungskarten bezeichnet). Das Phänomen des Diebstahls digitaler Daten von Zahlungskarten und deren anschließender Verwertung im Internet wird zudem im "Bundeslagebild IuK-Kriminalität 2009" dargestellt.



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