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Was fällt unter das Führverbot des § 42 a WaffG?

Anscheinswaffen

  • Anscheinswaffen sind Schusswaffen, die Ihrer äußeren Form nach im Gesamterscheinungsbild den Anschein von Feuerwaffen hervorrufen und bei denen zum Antrieb der Geschosse keine heißen Gase verwendet werden.
  • Nachbildungen von Schusswaffen mit dem Aussehen von Feuerwaffen
  • unbrauchbar gemachte Schusswaffen mit dem Aussehen von Feuerwaffen

Die nachfolgenden Fotos zeigen jeweils eine Softair- sowie die dazugehörige Originalwaffe:

Vergleichsbild Originalgewehr und Softairgewehr

Hieb- und Stoßwaffen

Hieb- und Stoßwaffen sind Gegenstände, die Ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, unter unmittelbarer Ausnutzung der Muskelkraft durch Hieb, Stoß, Stich, Schlag oder Wurf Verletzungen beizubringen.

Die nachfolgenden Fotos zeigen exemplarisch Hieb- und Stoßwaffen, die dem Führverbot unterliegen.
Das Waffengesetz lässt aber eine entscheidende Ausnahme im Sinne des legalen Führens zu. Bei einem berechtigten Interesse greift das Verbot nicht. Das Waffengesetz nennt hierfür beispielhaft: Berufsausübung, Brauchtumspflege, Sport oder einen allgemein anerkannten Zweck. Die Aufzählung ist nicht abschließend, so dass jeder sozialadäquate Gebrauch von Messern weiter möglich ist. Kein berechtigtes Interesse ist es nach der Gesetzesintention dagegen, ein Messer zu Verteidigungszwecken mit sich zu führen.

Ein Kampfmesser sowie Teleskopschlagstöcke:

Teleskopschlagstöcke

Einhandmesser (Klingenlänge unbeachtlich) oder feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm: Einhandmesser sind Messer mit einhändig feststellbarer Klinge, beispielhaft zeigen die nachstehenden Abbildungen Messer, die unter das Führverbot fallen

Einhandmesser mit Griffloch zum ÖffnenEinhandmesser mit Griffloch zum Öffnen

feststehendes Messer mit einer Klingenlänge über 12 cmfeststehendes Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm

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