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Forum KI 2015 vom 24.06.-25.06.2015 in Wiesbaden

"Forum KI" – mit dieser Veranstaltung bietet das Kriminalistische Institut des BKA alljährlich eine Plattform zum Informationsaustausch zwischen Wissenschaft und polizeilicher Praxis aus Bund und Ländern über ausgewählte Fragen der polizeibezogenen Forschung im Sinne einer ganzheitlichen Kriminalitätsbekämpfung.

Das diesjährige Forum KI mit dem Thema "Kriminalität im Hell- und Dunkelfeld" fand vom 24.-25.06.2015 in Wiesbaden statt. Auf der Tagesordnung waren Vorträge und Diskussionen über Möglichkeiten, Neuerungen und Grenzen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), Aspekte der Dunkelfeldforschung (u. a. Präsentation der Ergebnisse des Deutschen Viktimisierungssurveys 2012) sowie Fragestellungen rund um Predictive Policing und geografische Kriminalitätsanalyse.


Betrug am Telefon: Täter lassen nicht locker

Die Tat beginnt mit einem Telefonanruf: Angebliche BKA-Beamte bitten Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei der Verbrechensbekämpfung. Sie bringen ihre Gesprächspartner mit ausgeklügelten Geschichten dazu, ihnen mehrere tausend Euro zu überweisen.

Bundeslagebild Zahlungskartenkriminalität 2014

Inhaber von Zahlungskarten deutscher Emittenten verfügen im internationalen Vergleich über eine hohe Bonität. Daher sind deren Karten bzw. Kartendaten bevorzugtes Ziel von Straftätergruppierungen. Belastbare Gesamtzahlen zur bundesweiten Fall- und Schadensentwicklung liegen der Polizei auch für das Jahr 2014 nicht vor. Ein Großteil der Straftaten wird nicht angezeigt, da der Schaden des Betroffenen durch die Geldinstitute und Kreditkartenorganisationen in der Regel erstattet wird.

 

Bundeslagebild Waffenkriminalität 2014

Die Anzahl der in Deutschland in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Straftaten gegen das Waffen- und das Kriegswaffenkontrollgesetz und der Straftaten unter Verwendung von Schusswaffen sind sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch in der Langzeitbetrachtung rückläufig.

> zum Bundeslagebild Waffenkriminalität

 

Hooligans gegen Salafisten - Eine explorative Analyse

In Reaktion auf das im dritten Quartal 2014 durch die Ausschreitungen in Köln und Hannover ins öffentliche Bewusstsein gerückte Phänomen ‚Hooligans gegen Salafisten‘ hat das Kriminalistische Institut, Forschungsstelle Terrorismus / Extremismus, eine qualitative, explorative Studie in Auftrag gegeben.

G7-Gipfel in Elmau - Großeinsatz für die Sicherungsgruppe des BKA

Vom 7. bis 8. Juni 2015 trafen sich im Süden Bayerns die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen. Die Sicherheit am Veranstaltungsort rund um das Schloss Elmau sowie der unmittelbare Schutz der deutschen Regierungsmitglieder und ihrer ausländischen Gäste wurde durch das Bundeskriminalamt (BKA) gewährleistet.
Bereits seit Beginn der Planung dieses Einsatzes stimmten die beteiligten Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder alle für einen sicheren Tagungsverlauf notwendigen Maßnahmen ab.
BKA-Präsident Holger Münch überzeugte sich gemeinsam mit seinen Vizepräsidenten Peter Henzler und Michael Kretschmer sowie dem Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, vor Ort von der Arbeit der eigens eingerichteten Besonderen Aufbauorganisation (BAO), die auch durch Beamte der Bundespolizei, des Zolls und weiterer Behörden unterstützt wurde. Insgesamt waren rund 1800 Beamte für die BAO des BKA im Einsatz.
"Der sichere Verlauf dieser Veranstaltung ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Wir haben uns über 18 Monate auf das Ereignis vorbereitet und sind auf jede Eventualität eingestellt. Die enge und professionelle Zusammenarbeit aller Verantwortlichen trägt dazu in erheblichem Maße bei", so Münch vor Ausrichtung des G7-Gipfels.
 

BKA auf dem Hessentag – Falschgeldvorführungen

Das BKA bot Ihnen auf dem Hessentag in Hofgeismar die Gelegenheit echte und gefälschte Euro-Banknoten in die Hand zu nehmen und sich über die Erkennungsmerkmale informieren zu lassen.

weitere Infos und Bilder

 

Beliebteste "Blüte" 2014: die 50-Euro-Banknote
BKA veröffentlicht Bundeslagebild 2014

In Deutschland registrierte die Polizei im vergangenen Jahr rund 60.800 Falschgelddelikte, fast 60 Prozent mehr als 2013 (ca. 38.300 Fälle). In 59.638 dieser Fälle wurden Euro-Noten gefälscht und verbreitet. Dies geht aus dem heute durch das Bundeskriminalamt veröffentlichten Bundeslagebild Falschgeldkriminalität 2014 hervor.

zur Pressemitteilung
zum Bundeslagebild Falschgeldkriminalität 2014

 

Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern sowie die Herstellung von kinderpornografischen Schriften

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main - Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität - fahndet derzeit gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt nach einem unbekannten, zum Tatzeitpunkt circa 25- bis 35-jährigen Mann, der des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie der Herstellung von kinderpornografischen Schriften verdächtig ist.
Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen bestehen konkrete Anhaltspunkte dafür, dass sich der Täter, das Opfer und der Tatort in Deutschland befinden und die Missbrauchshandlungen im September 2003 erfolgt sind.

Veröffentlichung der Zahlen kindlicher Gewaltopfer 2014 - BKA-Präsident Holger Münch bei der Pressekonferenz der Deutschen Kinderhilfe e.V.

Am 19.05.2015 fand auf Einladung der Deutschen Kinderhilfe e.V. eine Pressekonferenz zur Vorstellung der Zahlen kindlicher Gewaltopfer 2014 statt. In der Bundespressekonferenz in Berlin erläuterte der Präsident des Bundeskriminalamtes Holger Münch, dass im Jahr 2014 in Deutschland 108 Kinder getötet wurden, also zwei Kinder pro Woche. Fast 75 % von ihnen waren zum Zeitpunkt des Todes jünger als sechs Jahre. Täglich wurden fast 50 Kinder misshandelt oder sexuell missbraucht. Münch fordert, dass Gewalttaten gegen Kinder zur Anzeige gebracht werden. Diese Verbrechen sind mit aller Entschlossenheit zu verhindern und strafrechtlich zu verfolgen.

Pressemappe der Deutschen Kinderhilfe e.V.

 

BKA richtet Tagung der INTERPOL-Expertengruppe zur Identifizierung, Lokalisierung und Sicherstellung von Vermögenswerten am 11./12.Mai 2015 in Berlin aus

Rund 120 hochrangige Experten aus 50 Interpol-Mitgliedsländern sowie von Internationalen Organisationen und Netzwerken (Weltbank, Vereinte Nationen, CARIN - Camden Asset Recovery Interagency Network) verständigten sich bei der gemeinsamen Tagung von BKA und Interpol auf neue internationale Fahndungs- und Ermittlungsinstrumente bei der Vermögensabschöpfung, die im nächsten Schritt der Interpol-Generalversammlung vorgelegt werden sollen.

Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock leitete die Veranstaltung und konnte auch Staatsekretärin Emily Haber sowie BKA-Vizepräsident Peter Henzler unter den Teilnehmern begrüßen.

Fachtagung "Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls"

Am 06.05.2015 fand auf Einladung des Bundesinnenministers die Fachtagung zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls in Berlin statt. Vertreter der Polizei, von Kommunen und der Versicherungswirtschaft beleuchteten das Thema unter präventiven und repressiven Aspekten.
 

Polizeiliche Kriminalstatistik 2014

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und der Vorsitzende der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder (IMK) Roger Lewentz (Innenminister Rheinland-Pfalz), haben am 06.05.2015 in Berlin die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2014 vorgestellt.


Erdbeben in Nepal

Bundeskriminalamt entsendet Experten der Identifizierungskommission

Nach dem Erdbeben am 25. April 2015 in Nepal steigt die Zahl der Verletzten und geborgenen Opfer im Katastrophengebiet weiter an.
Da nicht auszuschließen ist, dass sich darunter auch vermisste deutsche Staatsangehörige befinden, entsendet das Bundeskriminalamt (BKA) in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt ein Team von zehn Experten der Identifizierungskommission (IDKO) nach Kathmandu.

Synthetische Drogen auf dem Vormarsch

In einer gemeinsamen Pressekonferenz stellen heute die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Marlene Mortler, und der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, die Rauschgiftlage und die Zahlen der Drogentoten 2014 vor.

Hacktivisten - Abschlussbericht zum Projektteil der Hellfeldbeforschung

Hacktivismus ist ein neues Phänomen, hervorgebracht durch die globale informations- und kommunikationstechnische Vernetzung.
Um die Szene der Hacktivisten, ihr Vorgehen und das Gefährdungspotenzial hacktivistischer Aktionen genauer beschreiben zu können und von verwandten Cybercrime-Phänomenen wie z. B. denen des Hackings und des Cyberterrorismus abzugrenzen, wurde das nun vorliegende Projekt mit der Fokussierung auf das Hellfeld konzipiert.



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