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E-Mails mit vermeintlichem Absender "BKA" im Umlauf

03.03.2016

Derzeit befinden sich E-Mails im Umlauf, die als angeblichen Absender das Bundeskriminalamt (BKA) vorgeben und mit "Steven Braun (IT-Beauftragter) Bundeskriminalamt" unterzeichnet sind. Der bislang bekannte Betreff dieser E-Mails lautet "Offizielle Warnung vor Computervirus Locky ".

Das Bundeskriminalamt warnt: Diese E-Mail stammt nicht vom BKA!

In der E-Mail befindet sich ein Anhang, der keinesfalls geöffnet werden sollte, da es sich hierbei nach aktuellen Erkenntnissen um eine Schadsoftware handelt.

Das BKA rät den Empfängern, diese E-Mails sofort zu löschen!

In der gefälschten E-Mail wird vorgegeben, dass sie eine offizielle Warnung vor dem Computervirus „Locky“ sei. Eine Ransomware-Variante mit dem Namen "Locky" ist tatsächlich existent. Das BKA verschickt jedoch keine persönlich adressierten E-Mails. Warnungen erfolgen entweder über die BKA-eigene Homepage oder als offizielle Pressemitteilung.

Sofern bereits eine angehängte Datei heruntergeladen und ausgeführt wurde, sollte ein kompletter Systemscan mit einem Anti-Viren-Produkt erfolgen. Ebenso ist zu beachten, dass nach Ausführung der Datei zumindest die Gefahr besteht, dass Zugangsdaten für Internet-Dienste bereits ausgespäht wurden. In jedem Fall sollten Zugangsdaten, z. B. Passwörter, von einem nicht-infizierten Gerät aus ändern.

Grundsätzlich sollte zum Schutz des eigenen Computers immer eine Virenschutz-Software genutzt werden, die auch ständig aktualisiert werden muss. Dies erhöht die Chancen, dass es erst gar nicht zu einer Infektion mit der Schadsoftware kommt.

Weitere Hilfestellungen und Informationen zum Umgang mit infizierten Computern bieten das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/ oder die Initiative "Botfrei" unter http://www.botfrei.de.

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