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Handlungsempfehlungen für die Wirtschaft in Fällen von Cybercrime

Cybercrime

Eine 2013 von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord durchgeführte Befragung von 713 Unternehmen kommt zu dem Ergebnis, dass auf 33% der befragten Unternehmen in den vorangegangenen 12 Monaten ein oder mehrere Cyber-Angriffe durchgeführt worden sind.
Die Angriffsrate war hierbei relativ gleichmäßig auf alle Branchen verteilt (33,3% der Angriffe gegen Industrie und Handel, 32,8% auf die Dienstleistungswirtschaft).
Bei einer Differenzierung nach der Betriebsgröße ist eine leichte Tendenz zur Betroffenheit größerer Unternehmen (>250 Mitarbeiter) zu verzeichnen.
Das Anzeigeverhalten der betroffenen Unternehmen ist hierbei weiterhin schwach ausgeprägt, wenngleich eine Verbesserungstendenz festgestellt werden kann. Nur 5,9% der befragten Unternehmen erstatteten im Untersuchungszeitraum nach eigenen Angaben in allen Angriffsfällen Strafanzeige,
weitere 2,9% taten dies in der Mehrheit der Angriffsfälle und weitere 4,4% erstatteten in weniger als der Hälfte der bekannten Angriffsfälle Strafanzeige.

Auch die "e-Crime Studie 2010" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG bestätigt eine hohe Betroffenheit der deutschen Wirtschaft durch Delikte der Cybercrime. Dabei sind große Unternehmen tendenziell mehr im Visier der Kriminellen als mittelgroße und kleine Unternehmen.

Unternehmen wissen oder bemerken häufig nicht, dass sie Opfer einer Straftat aus dem Bereich der Cybercrime geworden sind. Aber selbst wenn solche Straftaten festgestellt werden, gelangen diese nur in wenigen Einzelfällen zur Anzeige und somit zur Kenntnis der Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden.

Mit der nachfolgend zum Download bereitgestellten Broschüre möchte Ihnen die deutsche Polizei eine Hilfestellung bieten, wenn Sie - selbst unter Beachtung einschlägiger Sicherheitsempfehlungen - in Ihrem Unternehmen von Cybercrime betroffen sind.

Wir wollen Ihnen Empfehlungen zum Umgang mit solchen Angriffen geben, Sie dazu ermutigen, solche strafrechtlich relevanten Vorfälle bei Ihrer Polizei anzuzeigen und Sie auch darüber informieren, was Sie in solchen Fällen von uns erwarten können.

Broschüre als PDF-Dokument



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