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Handlungsempfehlungen für die Wirtschaft in Fällen von Cybercrime

Cybercrime

Eine 2008 von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schleswig-Holstein und dem dortigen Landeskriminalamt (LKA) durchgeführte Befragung von rund 2.000 Unternehmen kommt zu dem Ergebnis, dass 39 % der befragten Betriebe in Schleswig-Holstein innerhalb der vorangegangenen sechs Monate einmal oder mehrfach von Cybercrime betroffen waren. 96 % der angegriffenen Unternehmen erstatteten jedoch keine Strafanzeige.

Auch die "e-Crime Studie 2010" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG bestätigt eine hohe Betroffenheit der deutschen Wirtschaft durch Delikte der Cybercrime. Dabei sind große Unternehmen tendenziell mehr im Visier der Kriminellen als mittelgroße und kleine Unternehmen.

Unternehmen wissen oder bemerken häufig nicht, dass sie Opfer einer Straftat aus dem Bereich der Cybercrime geworden sind. Aber selbst wenn solche Straftaten festgestellt werden, gelangen diese nur in wenigen Einzelfällen zur Anzeige und somit zur Kenntnis der Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden.

Mit der nachfolgend zum Download bereitgestellten Broschüre möchte Ihnen die deutsche Polizei eine Hilfestellung bieten, wenn Sie - selbst unter Beachtung einschlägiger Sicherheitsempfehlungen - in Ihrem Unternehmen von Cybercrime betroffen sind.

Wir wollen Ihnen Empfehlungen zum Umgang mit solchen Angriffen geben, Sie dazu ermutigen, solche strafrechtlich relevanten Vorfälle bei Ihrer Polizei anzuzeigen und Sie auch darüber informieren, was Sie in solchen Fällen von uns erwarten können.

Broschüre als PDF-Dokument



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