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Bundeslagebild Kfz-Kriminalität 2014

Leichter Rückgang der Fallzahlen beim Kfz-Diebstahl

In Deutschland hat die Polizei im vergangenen Jahr 4% weniger gestohlene Personenkraftwagen (Pkw) registriert als 2013. Neben der Verschiebung der Kfz ins Ausland verwerteten die Täter bei einem großen Teil der gestohlenen Kfz auch die Einzelteile: Airbags, Navigationsgeräte Motoren, Getriebe und Karosserieteile wurden beispielsweise in Internetportalen zum Kauf angeboten. Die internationale Kfz-Verschiebung wird von hoch qualifizierten, spezialisierten und in der Regel arbeitsteilig vorgehenden Tätergruppierungen, vornehmlich polnischer und litauischer Herkunft, dominiert.

Erdbeben in Nepal am 25.04.2015 - Letzter Sachstand zum dortigen Einsatz der Identifizierungskommission des BKA

Vom verheerenden Erdbeben in Nepal am 25.04.2015 wurden auch neun deutsche Staatsangehörige getroffen, von denen bisher sechs geborgen und identifiziert werden konnten. Von drei vermissten deutschen Staatsangehörigen fehlt weiterhin jede Spur.

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Ministerbesuch im Bundeskriminalamt

Am 13.08.2015 besuchte Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden. Minister de Maizière sprach allen Mitgliedern Identifizierungs-kommission (IDKO), die anlässlich großer Katastrophen zur Opferidentifizierung eingesetzt wird, seinen Dank für ihr hohes Engagement aus. Angehörige dieser nur aus Freiwilligen bestehenden Aufrufeinheit unterstützten zuletzt die Identifizierungsmaßnahmen nach dem Flugzeugabsturz in Frankreich sowie dem Erdbeben in Nepal.

Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität 2014

Im Jahr 2014 wurden in der Polizeilichen Kriminalstatistik insgesamt 63.194 Fälle der Wirtschaftskriminalität registriert. Damit ist die Anzahl der in Deutschland erfassten Fälle sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch in der Langzeitbetrachtung rückläufig.
Dagegen ist der registrierte Gesamtschaden gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Die Gesamtschadenssumme ist mit 4,645 Milliarden Euro 22 Prozent höher als im Vorjahr und liegt auch deutlich über dem Mittelwert der letzten fünf Jahre.

Delikte der Wirtschaftskriminalität verursachen über 50 Prozent des Gesamtschadensvolumens aller in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Straftaten, was die erheblichen Auswirkungen der Wirtschaftskriminalität unterstreicht.

Hessische Staatsministerin für Justiz zu Gast im Bundeskriminalamt 

Am 30.07.2015 empfingen Präsident Holger Münch und Vizepräsident Peter Henzler die Hessisische Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann im Bundeskriminalamt in Wiesbaden. Frau Kühne-Hörmann wurde vom Hessischen Generalstaatsanwalt Hans-Josef Blumensatt begleitet. Neben einem allgemeinen Gedankenaustausch zu kriminalpolizeilichen Themen wurden die Bekämpfung der Cybercrime und der Kinderpornografie sowie die gute und langjähre Zusammenarbeit des BKA mit den hessischen Staatsanwaltschaften, insbesondere mit der Zentralstelle für die Bekämpfung der Internetkriminalität [ZIT] erörtert.

Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheitsforschung – BKA und DLR unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Am 29.07.2015 unterzeichneten Dr.-Ing. Dennis Göge, Programmkoordinator für Sicherheitsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), und Holger Münch, Präsident des  Bundeskriminalamtes (BKA), ein weiteres Kooperationsabkommen. Damit wird die bereits seit 2009 bestehende Zusammenarbeit verlängert. Auf dem Gebiet der Sicherheitsforschung sind ein intensiver Fachaustausch und die Prüfung gemeinsamer Projekte, beispielsweise im Bereich Kommunikation (etwa im Hinblick auf die Übertragung großer Datenmengen) oder hinsichtlich unbemannter Fahrzeuge vorgesehen.

Bundesinnenminister und BKA-Präsident besuchen Interpol

Der Bundesminister des Innern Dr. Thomas de Maizière und der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA) Holger Münch trafen am 16.07.2015 zu Gesprächen mit Interpol-Generalsekretär Dr. Jürgen Stock in Lyon zusammen. Zentrale Themen waren die Bekämpfung des internationalen Terrorismus sowie der grenzüberschreitenden Organisierten Kriminalität. Ebenfalls auf der Agenda stand die Vertiefung der Zusammenarbeit mit Interpol. Herauszuheben ist hier insbesondere die weitere Unterstützung des BKA für die "Child Exploitation Database" von Interpol, die wertvolle Ermittlungsansätze bei der Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern bietet sowie für das Interpol-Projekt "Millennium", das sich mit der Bekämpfung der Russisch-Eurasischen Organisierten Kriminalität befasst.
BKA-Präsident Münch zog eine positive Bilanz, denn angesichts der Kriminalitätsentwicklungen gebe es keine Alternativen zu einer engen internationalen polizeilichen Zusammenarbeit.


Fahndung nach sechsjährigem Elias

Die Polizei Potsdam fahndet nach dem vermissten sechsjährigen Elias.
Der Junge wird seit dem 08.07.2015, 17:00 Uhr vermisst.
Wer kann Hinweise zu dem Aufenthaltsort des gesuchten Jungen geben?

 

Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Schröder zu Gast im BKA Wiesbaden

Am 13.07.2015 empfing Peter Henzler, Vizepräsident beim Bundeskriminalamt, den Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Schröder in Wiesbaden. Herr Dr. Schröder informierte sich im Rahmen seines Besuchs über aktuelle kriminalpolizeiliche Themen. Schwerpunkte bildeten hierbei die Organisierte Kriminalität sowie die Herausforderungen bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls.


Entführung in Schlitz / Hessen

Am Mittag des 17.06.2015 (Mittwoch) entführten unbekannte Täter in Schlitz/Hessen einen 50-jährigen Mann. Danach erreichte die Eltern des Entführten eine Lösegeldforderung in Millionenhöhe. Zu einer Geldübergabe kam es jedoch nicht. Das Opfer wurde am Morgen des 18.06.2015 (Donnerstag) in einem Waldgebiet bei Würzburg-Kist unversehrt aufgefunden.

 

Betrug am Telefon: Täter lassen nicht locker

Die Tat beginnt mit einem Telefonanruf: Angebliche BKA-Beamte bitten Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei der Verbrechensbekämpfung. Sie bringen ihre Gesprächspartner mit ausgeklügelten Geschichten dazu, ihnen mehrere tausend Euro zu überweisen.

Bundeslagebild Zahlungskartenkriminalität 2014

Inhaber von Zahlungskarten deutscher Emittenten verfügen im internationalen Vergleich über eine hohe Bonität. Daher sind deren Karten bzw. Kartendaten bevorzugtes Ziel von Straftätergruppierungen. Belastbare Gesamtzahlen zur bundesweiten Fall- und Schadensentwicklung liegen der Polizei auch für das Jahr 2014 nicht vor. Ein Großteil der Straftaten wird nicht angezeigt, da der Schaden des Betroffenen durch die Geldinstitute und Kreditkartenorganisationen in der Regel erstattet wird.

 

Bundeslagebild Waffenkriminalität 2014

Die Anzahl der in Deutschland in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Straftaten gegen das Waffen- und das Kriegswaffenkontrollgesetz und der Straftaten unter Verwendung von Schusswaffen sind sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch in der Langzeitbetrachtung rückläufig.

> zum Bundeslagebild Waffenkriminalität

 

Hooligans gegen Salafisten - Eine explorative Analyse

In Reaktion auf das im dritten Quartal 2014 durch die Ausschreitungen in Köln und Hannover ins öffentliche Bewusstsein gerückte Phänomen ‚Hooligans gegen Salafisten‘ hat das Kriminalistische Institut, Forschungsstelle Terrorismus / Extremismus, eine qualitative, explorative Studie in Auftrag gegeben.

Beliebteste "Blüte" 2014: die 50-Euro-Banknote
BKA veröffentlicht Bundeslagebild 2014

In Deutschland registrierte die Polizei im vergangenen Jahr rund 60.800 Falschgelddelikte, fast 60 Prozent mehr als 2013 (ca. 38.300 Fälle). In 59.638 dieser Fälle wurden Euro-Noten gefälscht und verbreitet. Dies geht aus dem heute durch das Bundeskriminalamt veröffentlichten Bundeslagebild Falschgeldkriminalität 2014 hervor.

zur Pressemitteilung
zum Bundeslagebild Falschgeldkriminalität

 

Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern sowie die Herstellung von kinderpornografischen Schriften

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main - Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität - fahndet derzeit gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt nach einem unbekannten, zum Tatzeitpunkt circa 25- bis 35-jährigen Mann, der des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie der Herstellung von kinderpornografischen Schriften verdächtig ist.
Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen bestehen konkrete Anhaltspunkte dafür, dass sich der Täter, das Opfer und der Tatort in Deutschland befinden und die Missbrauchshandlungen im September 2003 erfolgt sind.

Hacktivisten - Abschlussbericht zum Projektteil der Hellfeldbeforschung

Hacktivismus ist ein neues Phänomen, hervorgebracht durch die globale informations- und kommunikationstechnische Vernetzung.
Um die Szene der Hacktivisten, ihr Vorgehen und das Gefährdungspotenzial hacktivistischer Aktionen genauer beschreiben zu können und von verwandten Cybercrime-Phänomenen wie z. B. denen des Hackings und des Cyberterrorismus abzugrenzen, wurde das nun vorliegende Projekt mit der Fokussierung auf das Hellfeld konzipiert.



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