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Mordanschläge und Banküberfälle durch eine rechtsterroristische Tätergruppierung in Deutschland

Türkische Version - Türkçe versiyon

Die Bundesanwaltschaft und das Bundeskriminalamt bitten um Mithilfe bei der weiteren Aufklärung einer Serie von Schwerverbrechen. Sie begann im Jahr 2000 mit einem Mordanschlag in Nürnberg und setzte sich bis zum Jahr 2006 mit Morden an insgesamt acht türkischen/türkischstämmigen Geschäftsinhabern und einem griechischen Geschäftsinhaber in Deutschland fort. Im Januar 2001 und im Juni 2004 fanden in Köln Sprengstoffanschläge auf ein Lebensmittelgeschäft bzw. vor einem Friseursalon statt, bei denen über 20 Personen zum Teil schwer verletzt wurden. Im April 2007 wurde in Heilbronn eine 22-jährige Polizistin erschossen und ihr Kollege lebensgefährlich verletzt. Daneben kam es im gesamten Zeitraum, zuletzt am 04.11.11 in Eisenach, zu einer Reihe von bewaffneten Banküberfällen im Bundesgebiet.

Nach den derzeitigen Erkenntnissen ist für die Taten eine rechtsterroristisch ausgerichtete Gruppierung verantwortlich. Bei den bislang bekannten Mitgliedern der Gruppe handelt es sich um den 38-jährigen Uwe Mundlos und den 34-jährigen Uwe Böhnhardt, die sich am 04.11.2011 in Eisenach nach einem Banküberfall in einem Wohnmobil selbst töteten, sowie die 36-jährige Beate Zschäpe, die sich am 08.11.2011 den Polizeibehörden stellte und u. a. wegen Verdachts der Bildung einer terroristischen Vereinigung in Untersuchungshaft genommen wurde.

Böhnhardt, Uwe; geb. 01.10.1977
verst. 04.11.2011
Aufnahme aus 2011
Böhnhardt und Mundlos
Aufnahme aus 2007
Mundlos, Uwe; geb. 11.08.1973
verst. 04.11.2011
Aufnahme aus 2009


 

Zschäpe, Beate; geb. 02.01.1975
Aufnahme aus 2011
 
Zschäpe, Beate; geb. 02.01.1975
Aufnahme aus 2011

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Die drei Gruppenmitglieder hielten sich bereits seit Anfang 1998 vor den Ermittlungsbehörden verborgen, nutzten verschiedene Namen und Aufenthaltsorte und bewegten sich mit angemieteten Pkw und Wohnmobilen sowie auf Fahrrädern, die sie auch für die Vorbereitung und Durchführung ihrer Straftaten einsetzten.

Täterfahrzeug
Mordfall Heilbronn
April 2007
Fahndungsplakat

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  1. Wo sind die Personen, auch im Zusammenhang mit Pkw, Wohnmobil bzw. Fahrrädern auf Parkplätzen, Campingplätzen oder sonst im öffentlichen Verkehrsraum aufgefallen?
  2. Wo haben die Personen, auch bei privaten Anbietern, Fahrzeuge angemietet?
  3. Wer kann Hinweise zu ihren Aufenthaltsorten, Wohnsitzen oder Kontaktpersonen seit dem Jahr 1998 geben?

Weitere detaillierte Informationen zu den sog. "Ceska-Morden" der Jahre 2000 – 2006 können Sie hier nachlesen:

zur Übersicht der sog. "Ceska-Morde"

Unter www.polizei-bw.de sind nähere Informationen zur Fahndung im Zusammenhang mit dem Mord und Mordversuch an zwei Polizeibeamten im April 2007 in Heilbronn verfügbar.
Auf die dort bestehenden Auslobungen wird hingewiesen.

www.polizei-bw.de

Hinweise bitte an die sachbearbeitende Dienststelle

Bundeskriminalamt Meckenheim

Zentrale kostenfreie Rufnummer der Hinweisaufnahme im BKA:

Telefon: +49 (0)800-0130 110

oder an alle Landeskriminalämter oder jede andere Polizeidienststelle

oder Kontakt per Kontaktformular


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